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Branchen
Kachelöfen, Ofenbau

Tabler GmbH Kachelofen u. Luftheizungsbau

Früher gab es den Feuerherd in der Küche und einen Zimmerofen für die "gute Stube", aber ein Kachelofen war eher etwas für finanziell Betuchte. Mit dem Aufkommen der Zentralheizung blieb ein Kachel- oder Kaminofen lange Zeit auch ein Luxusgut. Das hat sich gewandelt, wie Jürgen Tabler, Geschäftsführer von Tabler Kachelöfen GmbH aus Besigheim weiß: "Heute nutzen die Leute einen Kachelofen oder Kamin als Zuheizung, um Heizkosten zu sparen."
Deshalb können Jürgen Tabler und sein Neffe Alexander Kramer auch nicht klagen. Das Auftragsbuch ist gut gefüllt. Einen Kachelofen zu bauen nimmt ungefähr ein bis zwei Wochen Zeit in Anspruch. Kaminöfen installiert Tabler im Schnitt zwei Stück pro Tag. "Jeder Kamin ist ein Unikat", so Jürgen Tabler. Auf die Entwürfe und Wünsche der Kunden werden die Planung und Zeichnungen für den Bau eines Kachelofens abgestimmt. "Heute ist den Leuten wieder die Gemütlichkeit eines Kamins oder Kachelofens wichtig, meint Jürgen Tabler. Aber auch die Einsparung von Energiekosten durch Holzfeuerung spielt eine immer größere Rolle.
Moderne Kaminöfen können bis zu zwölf Stunden die Wärme speichern. Gerade bei der modernen Bauweise von energieeffizienten Häusern sind diese Speicherkaminöfen sehr gefragt.
Individuelle Kachelöfen zu bauen ist für Jürgen Tabler "der schönste Beruf, den es gibt". Er muss es wissen, denn die Tradition des Kachelofenbaus ist ihm sozusagen in die Wiege gelegt. 1764 eröffnete Urahn Johannes Tabler den Betrieb in Besigheim. Neben dem Bau von Kachel- und Heizöfen wurden damals die Kacheln noch selbst hergestellt. Auch Töpfe und Geschirr wurden im eigenen Ofen gebrannt. 1880 zog der Betrieb in die Hauptstraße um, wo er auch heute noch seinen Sitz hat. Der Seniorchef Paul Tabler führte den Betrieb weiter, der 1975 von Paul Tablerjunior übernommen wurde und heute von Jürgen Tabler geleitet wird.
Die Herstellung von selbstgebrannten Kacheln gehört nicht mehr zum Leistungsspektrum der Firma. Nach wie vor aber werden Kachel- und Kaminöfen mit Holz-, Gas- oder Erdölbefeuerung gebaut. Auch "offene Kamine" und Warmluftheizungen gehören dazu. Der Verkauf, die Wartung und Instandsetzung der Heizungsöfen runden das Angebot ab. Die heutigen Kachelöfen und Kamine sind eine durchweg "saubere" Angelegenheit, sagt Tabler. Rußgeschwärzte Scheiben gehören der Vergangenheit an.
Über das ganze Jahr hinweg verzeichnet Jürgen Tabler Anfragen von Kunden nach einem Kachelofen oder Kamin, der für gemütliche Wärme im Haus sorgt. Ob für das neue, frisch gebaute Eigenheim junger Familien oder als Erfüllung eines Traums im Rentenalter: Die Faszination des knisternden Feuers findet immer mehr Zuspruch.
"Unsere Kundschaft reicht von ganz jungen Leuten, die mit einem Kamin- oder Kachelofen eine schöne Wohnatmosphäre wollen bis hin zur 85-Jährigen, die in der Küche noch auf einem Feuerherd kochen möchte, so Jürgen Tabler. Und Alexander Kramer ergänzt: "Die Leute freuen sich immer über unser Kommen und unsere Arbeit. Man hat jeden Tag Abwechslung, lernt viele Leute kennen, und oft wird man in die Familie integriert."
Ende Mai soll die Kundentreue, die oft generationsübergreifend ist, mit einem großen Jubiläumsfest zum 250-jährigen Bestehen ausgiebig gefeiert werden.


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